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Projekt Wildpflanzen-Biogas

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Wildpflanzenbiogas in Kißlegg entsteht ab dem Jahr 2019 dieses landwirtschaftliche Projekt. Die Idee: Anbau mehrjähriger Wildpflanzen zur Biomasseproduktion als Alternative zu Mais als Energiepflanze. Ziel: Die Aufnahme des Anbausystems in ein landwirtschaftliches Förderprogramm.

Im Jahr 2017 wurden in Deutschland auf rund 1 Mio Hektar Fläche Mais zu Produktion von Biogas angebaut. Der ökologische Nutzen während der Standzeit der Pflanze ist extrem gering. Um die Artenvielfalt in intensiv genutzten Landschaften wieder zu erhöhen, müssen neue Wege eingeschlagen werden. Die teilweise Substitution von Mais als Energiepflanze durch spezielle Wildpflanzenmischungen könnten einen wirksamen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt und zum Insektenschutz leisten. Ein überschaubarer Minderertrag gegenüber Mais, ein wertvoller Lebensraum und Nahrungsquelle für Vögel und Insekten, deutlich reduzierte Düngemengen und weniger Arbeitsschritte auf dem Feld sind die Argumente für eine zumindest teilweise Umstellung von Mais auf Wildpflanzen.

2023: Das Projektziel ist erreicht. Das Anbausystem der Wildpflanzen zur Biogaserzeugung wird in Baden-Württemberg über das FAKT II – Programm gefördert.

Ihre Ansprechpartner für Fachfragen:
Werner Kuhn, praxis@wildpflanzenbiogas.de, für alle Fragen zum Anbau, zur Pflege und zur Ernte
Franz Bühler, fakt@wildpflanzenbiogas.de, für alle Fragen zur Förderung

Saatgut kann ab sofort hier bestellt werden (SaatenZeller räumt einen Rabatt von 10% im Rahmen dieser Sammelbestellung ein)

Projektpartner:
elobau Stiftung | Landschaftserhaltungsverband Ravensburg | AG Wildpflanzenbiogas Kißlegg, Fachverband Biogas